Lässt sich Decentralized Finance im Wesentlichen mit Bitcoin realisieren – ohne die Token-Ökosysteme der Smart-Contract-Plattformen? Dieser Begleitartikel zum Whitepaper „Decentralized Finance und die Zukunft des Finanzwesens" beantwortet die Frage in drei Schritten: Warum die Bitcoin-Basisschicht auch nach der aktuellen Covenant-Debatte kein allgemeines DeFi kann, welche Vertrauensannahmen die verfügbaren Brücken tragen – vom verwahrten wBTC über Föderations-Sidechains bis zu BitVM – und was die am längsten betriebene Smart-Contract-Umgebung für Bitcoin, die Sidechain Rootstock, gemessen am Analyseraster des Whitepapers tatsächlich leistet. Die Bilanz: Bitcoin-DeFi ist technisch real, beseitigt Vertrauensannahmen aber nicht, sondern verlagert sie – und bleibt ökonomisch bislang eine Nische von rund einem Promille des Sektors. Alle Marktdaten beruhen auf reproduzierbaren Datenständen mit ausgewiesenem Stichtag (05.08.2026).

Link: DeFi mit Bitcoin – wie weit trägt die Basis ohne Altcoins? (PDF, 18 Seiten)
Zum zugrunde liegenden Whitepaper: Decentralized Finance und die Zukunft des Finanzwesens
Reproduzierbarkeit: Quelltexte, Abbildungsskripte und eingefrorene Datenstände beider Veröffentlichungen sind frei verfügbar: github.com/mjanda0815/defi-publikation (CC BY 4.0). Zitierfähige Archivfassung: DOI 10.5281/zenodo.21815634 (Zenodo).
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